Über uns…

Was ist PARADIGMATA? Wer ist PARADIGMATA? Woher kommt PARADIGMATA? Was will PARADIGMATA?

Die PARADIGMATA betrachtet die Zusammenhänge der verschiedenen Facetten des menschlichen Lebens. Als Kind der Anthropologie ist sie eine Denkerin, eine bekennende Pluralistin, die sich mehr als nur einer Strömung verpflichtet fühlt und aus Kontroversen verschiedenster Disziplinen neue Perspektiven eröffnen will. Mensch liest sie gerne in den Ruhepausen des Lebens, um dadurch ihre Inhalte besser reflektieren zu können. Sie dient aber ebenso der Unterhaltung: durch so manche angriffslustige und sarkastische Kommentare ist sie beliebt, schreckt aber auch nicht davor zurück, sich unbeliebt zu machen. Die PARADIGMATA liefert eine Vielfalt an Perspektiven auf Gewöhnliches und Außergewöhnliches aus den – und jenseits der – Wissenschaften.

Alles begann im Herbst 2006 mit dem Projekt DIE MASKE, welche von einem kleinen Team von Studentinnen der Kultur- und Sozialanthropologie unter der Leitung von Norma Deseke, der Initiatorin der Zeitschrift und des Kulturvereins Pangea, gegründet wurde. Die erste Ausgabe erschien im Juni 2007 mit einer Auflage von 300 Stück und war schnell vergriffen. Sie wurde primär im universitären Rahmen verkauft und rezipiert und erreichte hier ein ausgezeichnetes Echo. Die weiteren Ausgaben, welche in höheren Auflagen produziert wurden, trugen dazu bei der MASKE auch außerhalb der Universität zu Bekanntheit zu verhelfen. Die aktuelle Ausgabe ist eine Sonderausgabe zum Schwerpunkt Anthropologischer Film und wurde anlässlich der „Ethnocineca – Ethnographic and Documentary Filmfest Vienna“ – mit einer Auflage von 1500 Exemplaren publiziert.

Nach einer kurzen Pause fand sich ein neues Team im Oktober 2009 rund um die Zeitschrift zusammen. Nach langen Diskussionen entschied sich das Team, eine neue Zeitschrift zu initiieren und so entstand „PARADIGMATA – Zeitschrift für Menschen und Diskurse“. Die Namensänderung soll auf eine Öffnung der Disziplingrenzen der Kultur- und Sozialanthropologie hinweisen um so einen Dialog zwischen verschiedenen Ansätzen – aber auch mit einer breiteren Öffentlichkeit zu ermöglichen.

Vieles wurde grundlegend überarbeitet, wie auch die Heftstruktur: Die Festlegung auf jeweils ein Schwerpunktthema pro Ausgabe bietet nicht nur Raum für theoretische Auseinandersetzungen, sondern soll das jeweilige Thema auch durch praktische Beispiele transparent machen. Verschiedene Facetten sollen aufgegriffen werden. Parallel zu diesem Fokus wollen wir das restliche Heft offener gestalten. Verschiedene Regionen werden anhand von Erfahrungen besprochen, aktuelle Entwicklungen in den Kultur- und Sozialwissenschaften sollen den Leser­­­­_innen näher gebracht werden, aber auch verschiedene Meinungen durch Kolumnen Platz finden.

Die PARADIGMATA will nicht nur informieren, sondern Themen wissenschaftlich fundiert und verständlich erklärt näher bringen. Dabei behandeln die jeweiligen Themenfelder nicht nur die Kultur- und Sozialanthropologie – verschiedene Perspektiven und Standpunkte werden miteinbezogen um einen Dialog unterschiedlicher Disziplinen zu eröffnen. Damit stellt die neue Zeitschrift eine inter- und transdisziplinäre Plattform dar, die als Denkerin und bekennende Pluralistin aus Kontroversen verschiedenster Disziplinen neue Perspektiven eröffnen will. Um diesen Überlegungen einen größeren Rahmen zu geben, widmet sich die erste Ausgabe dem Thema Interdisziplinarität / UnDiszipliniert.

In dieser Vielfalt wendet sich die PARADIGMATA an eine kultur- und sozialwissenschaftliche Leser_innenschaft, will aber auch außerhalb des akademischen Rahmens Denkanstöße liefern. Durch das interdisziplinäre Arbeiten sollen nicht nur Studierende der Kultur- und Sozialanthropologie inspiriert werden über den Rahmen des Studiums hinaus zu denken. Wir möchten mittels unserer Zeitschrift auch Studierenden anderer Disziplinen kulturwissenschaftliche Blickwinkel näherbringen und damit neue Sichtweisen auf und für ihre Arbeiten eröffnen. Die Rundumperspektive bietet Erkenntnisgewinn für alle!